• logo
  • logo
  • logo
  • logo
 
> Unterstützungserklärung unterschreiben – sagen Sie es auch Ihren Freunden, Kolleginnen, Kollegen und Bekannten!

 

// News

Vorwegsteuermodell der Regierung beschlossen 

> Stellungnahme des österr. Pensionistenverbandes - 30.3.2012
> das Vorwegsteuermodell kommt - unsere Zusammenfassung
 

ORF-Pensionisten planen Sammelklage

Wer glaubt, dass die enormen Verlusten bei den Pensioniskassen-Pensionen in den letzten 10 Jahren schon alles waren, ist auf dem Holzweg. Für alle ORF-Berechtigten, die sich gegen weitere Einbußen zur Wehr setzen wollen, steht jetzt eine Türe offen. Die Verantwortlichen verstehen nur eine Sprache: die bei Gericht.

> Initiative Wolfgang Hingst - .pdf zum Download  

Pensionskürzungen 2012 über 12 %

Die Pensionskürzungen kaufkraftbereinigt betragen nach unsere Umfrage kaufkraftbereinigt 12,8 % (nominell: „nur“ 9,5 %). Details dazu auf

> Pensionskürzungen 2012 – Gesamtaufstellung als .pdf 

Die von den Pensionskassen angegebenen durchschnittlichen Kürzungen von 5 % sind für uns nicht nachvollziehbar!

10-Jahres-Performance negativ

Wertentwicklung kaufkraftbereinigt jährlich

 
Schuld daran sind die Pensionskassen und nicht der Kapitalmarkt!

Wie in der obigen Grafik ersichtlich, hat sich der österreichische Kapitalmarkt in den letzten 10 Jahren sehr gut entwickelt. Kaufkraftbereinigt erzielten die Anleger Wertzuwächse von 21 bis 33 % (Entwicklung Sekundärmarktrendite bzw. ATX). Die Pensionskassen-Berechtigten haben davon nichts gespürt: im selben Zeitraum mussten sie Einbussen von ca. 5 % hinnehmen.
> Performance in den letzten 10 Jahren negativ – Auswirkungen … 

Die Novelle zum Pensionskassen-Gesetz – ein Flop

Als Reaktion auf die massiven Pensionskürzungen 2009 wurde eine Reformkommission mit der Sanierung des maroden Pensionskassen-Systems betraut. Nach 3 Jahren “Arbeit” liegt jetzt das Ergebnis vor: es bringt für die Geschädigten absolut nichts! Mehr dazu unter
> PKG-Novelle – ein Flop - Reaktionen, Stellungnahmen Politiker…

Unsere Newsletter 

> Newsletter 10: Pensionskassen-System zu Grabe getragen - 1.4.2012
> Newsletter 9: Aktiv gegen die Novelle des Pensionskassen-Gesetzes - 18.3.2012
> Newsletter 8: ORF-konkret 16.3.2012 – 15.3.2012
> Newsletter 7: Vorwegsteuermodell - 7.3.2012
> Newsletter 6: Wie hoch sind Ihre Pensionskürzungen 2012 ? - 4.3.2012
> Newsletter 5: Die Pensionskassennovelle ist ein Pfusch - 18.2.2012
> Newsletter 4: 10-Jahres-Performance der Pensionskassen negativ – 8.2.2012
> Newsletter 3: Zwischenstatus Unterstützungserklärung - 23.12.2011
> Newsletter 2: Unterschreiben Sie unser Volksbegehren  - 15.12.2011
> Newsletter 1: Volksbegehren  - 6.12.2011

Sagen Sie es Ihren Freunden mit:


6 Kommentare

  1. Ursprünglich gab es in Österreich Großunternehmen, die ihren Mitarbeitern bei einem vergleichsweise geringeren Aktivbezug eine Altersversorgung analog den Bundesbeamten von 80% des Letztbezugs (inklusive ASVG-Pflichtversicherung) vertraglich zugesprochen hatten. Mit der bilanzmäßig ordnungsgemäßen Rückstellung dieser Pensionsvorsorge hat man aber jahrzehntelang in der Regel einen schlampigen Umgang gepflogen.
    Als gegen Ende des vorigen Jahrhunderts das stolze Flaggschiff der verstaatlichten Industrie, die VOEST, in Seenot geriet, hat man zum Auffangen wenigstens der Pensionslasten das Pensionskassenwesen ins Leben gerufen.
    Der erste Fehler dabei war, die Schuld liegt beim Staat als Gesetzgeber und den Unternehmen(slobbies) als Interessenvertretern, dass man das Auffüllen der Rücklagelücken ungewissen künftigen Erträgen überantwortet hat: man hat Rechnungszinsen(RZ), also zukünftige Kapitalmarkterträge, zugrundegelegt, die die Kapitallücke fiktiv in der Zukunft schließen sollten. Willfährige Gutachten haben die Plausibilität dieser hohen RZ bestätigt, obwohl im Vorfeld der Euroeinführung jedem Fachmann klar sein musste, dass solche Renditen nicht zu erzielen sein würden. Und nicht genug damit: die in den firmeneigenen Pensionsverträgen zugesagte laufende Inflationsanpassung wurde dem RZ noch mit 2-4% je nach Vertrag darübergelegt.
    Der zweite Fehler war, dass die großen Kapitaltransfers Ende der Neunzigerjahre en bloc und nicht in Jahresraten eingezahlt wurden, wodurch man des Cost-Average-Effekts, eines Grundprinzips jedes Kapitalanlagesparens, verlustig gegangen ist.
    Und nun zum dritten Fehler: man unterscheidet bei den Pensionskassen leistungsorientierte und beitragsorientierte Verträge. Leistungsorientiert heißt, dass der (ehemalige) Dienstgeber die Differenz zwischen Pensionskassenertrag und Rechnungszins nachschießt. Für den Pensionsberechtigten bleibt damit gewissermaßen alles beim Alten. Beitragsorientiert hingegen bedeutet, dass nur die Beiträge durch den Zinsertrag pensionswirksam werden, etwaige Verluste gegenüber der Rechnungszinserwartung sich jedoch in Pensionskürzungen niederschlagen – die Zeche zahlt somit der „Begünstigte“.
    Warum ist das so? Die Basis für die Pensionszahlungen bildet das vom Dienstgeber eingezahlte Kapital plus der fiktiven RZ-Zuwächse während der Laufzeit. Ein nicht unerheblicher Teil der Pension kommt also aus Kapital, das noch nicht erwirtschaftet wurde – und aufgrund der unrealistischen RZ auch nicht erwirtschaftet werden kann: Im Schnitt hatten die Pensionskassen seit der Jahrhundertwende eine Jahresperformance, also einen Bruttoertrag von knapp über 2% jährlich. Dem stehen RZ inklusive Inflationsanpassung von mindestens 5,5% bis zu 8% (netto!) gegenüber. Und der dadurch bedingte ausbezahlte Pensionsteil wird dann gekürzt.
    Und bei vielen Großunternehmen hat man noch zu einer weiteren Chuzpe gegriffen: um den Mitarbeitern das neue System schmackhaft zu machen, hat man ihnen in den firmeneigenen Informationsveranstaltungen eine leistungsorientierte Variante vorgegaukelt, die man dann im Anschluss heimlich still und leise in der Betriebsordnung in eine beitragsorientierte Form abgeändert hat.
    Fazit: Für bilanzmäßige jahrzehntelange Schlampereien lässt man mit staatlicher Duldung die Betroffenen die Zeche zahlen! Und eine der österreichischen Mentalität eigene Neidgesellschaft, die keine Ahnung von den wahren Hintergründen hat, verteufelt immer wieder die sogenannten „G`stopften“ (durchschnittliche monatliche Zusatzpension = 400,- Euro, Tendenz leider fallend), die angeblich selbst an ihrem Schicksal schuld sind, als ob sie freiwillig in die Geiselhaft der Pensionskassen gegangen wären!
    Und Opfer dieses Desasters sind nicht nur, wie man seitens der Pensionskassen gerne glauben machen will, rund 60.000 Pensionisten, sondern auch über 700.000 im Berufsleben noch Aktive, die in ebendiesen Verträgen mit unrealistischen RZ geknebelt sind und denen bei Pensionsantritt ein böses Erwachen bevorsteht.

  2. Dipl.-Ing. Robert Köck

    Verdammt! Ich sehe nur 2 Möglichkeiten:
    1. Entweder haben sich die PK bei der Veranlagung nicht nach den Regeln des Gesetzes gehalten – dann ist das eine Angelegenheit für den Staatsanwalt und die ordentlichen Gerichte! Wiedergutmachung durch die PK und deren Träger.
    2. Die PK haben gesetzeskonform gehandelt, dann ist das eine Sache für einen (ach ja so beliebten) parlamentarischen Untersuchungsausschuss, denn dann haben uns unsere Volksvertreter (hoffentlich nur durch Unprofessionalität) einen massiven Schaden zugefügt – hier sehe ich eindeutig eine moralische Verpflichtung des Staates zur Wiedergutmachung!
    Naiv? Natürlich – aber von uns Staatsbürgern wird die Einhaltung von Gesetzen strikt eingefordert und wer einen Schaden verursacht, muss Wiedergutmachung leisten!
    Es ist ein Hohn, davon zu sprechen, dass es ja ohnehin nur Gutsituierte trifft – wir haben unser ganzes berufliches Leben auch den Großteil der Steuerlast getragen!

    • STOPP dem Pensionskassenflop

      Wir gehen davon aus, dass die Pensionskassen gesetzmässig gehandelt haben. Deswegen sind wir für die vollständige Aufhebung des Pensionskassen-Gesetzes und Überleitung der Guthaben in eine “Vorsorge-neu” – F.Gruber

      • michael karner

        was heist überführung in eine vorsorge – neu?

        wieder eine kapitalertragsabhängige form – die funktionieren langfristig alle nicht!

        einzige sinnvolle lösung:

        steuerbegünstigte sofortauszahlung an jedem berechtigten.
        es kann dann jeder selbst entscheiden was er mit seinem geld macht.

        wie stehen sie zur sofortauszahlung?

      • Wir werden das Thema Sofort-Auszahlung bei der Detailierung der “Wahlfreiheit” behandeln. Ist sicher eine Option, wenn das Kapital 1:1 und gerecht besteuert (Halbsteuersatz lt. pekabe-Forderung ausbezahlt wird)

  3. unglücklicher PK-Pensionist

    Die Politiker, die das verantworten, sollten statt ihrer fetten Politiker-Pension sofort eine PK-Pension bekommen

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Sie können folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>