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//pekabe zu ORF-Konkret Nachlese

Die ORF-Sendung “konkret” hat sich zu stark auf das Stichwort “Pensionskassen auflösen” konzentriert. Das ist natürlich nur die letzte Möglichkeit, wenn alle anderen ausgeschöpft sind.

Unsere Aussagen waren 3-stufig:

1) das zum Fekter-Modell vergewaltigte Seniorenratsmodell Vorwegsteuer ist inakzeptabel, in diesem Sinn wird pekabe auch seine Mitglieder informieren. 

2) das Volksbegehren www.stoppdempensionskassenflop.at ist unsere letzte Chance, das Thema politisch in Bewegung zu halten und eine wirkliche Systemreform zu erreichen. 

3) Wenn das alles nicht zum Erfolg führt, bleibt aber nur mehr: Abschaffung der Pensionskassen und Geld heraus, solange noch etwas da ist. 

Überlegungen hinter Punkt 3): wenn alle anderen Versuche scheitern, ist Geld heraus – solange noch etwas da ist! – die allerletzte aber dann einzige Alternative! Denn: Die Pensionskassen erzielen derzeit eine durchschnittliche Jahresrendite von ca. 2% – das können die Betroffenen privat auch (schon mit einem Sparbuch und somit ohne Börsenrisiko!) und man würde sich dadurch die nicht unerheblichen Spesen der Pensionskassen ersparen, mit denen wir jetzt belastet werden. Leider hat sich der ORF-Beitrag auf den letzten Punkt eingeschossen (wahrscheinlich, weil damit auch die Aktiven angesprochen werden könnten – und die ORF-Mitarbeiter sind ja auch Betroffene). 

Wer sich jedenfalls in einem – allerdings funktionierenden! – Pensionskassensystem wohler fühlen würde, muss  das Volksbegehren “Stopp dem Pensionskassenflop” durch seine/ihre Unterschrift unterstützen und möglichst zahlreiche Mitunterstützer werben, denn das ist unsere vorletzte Hoffnung.

Sagen Sie es Ihren Freunden:

9 Kommentare

  1. Ein Leben
    Der Dienstgeber beeindruckte: “Wir bieten Sicherheit und eine schöne Pension!”
    Vorstand und Betriebsrat präzisierten: “Die Wertpapierbörsen werden das Geld für eure Pensionen beschaffen!”. Gesetzlich sanktioniert trugen sie das Geld ins Spielkasino (offiziell: Pensionskasse, auch “Zweites Pensionsstandbein” genannt).
    Die Zeit strafte sie Lügen: “Eure Pensionen werden kleiner als versprochen! Ihr könnt nur mehr mit 90% des Zugesagten rechnen!” Später wurden daraus 70%, dann bestenfalls die Hälfte und in die Zukunft projiziert nur mehr 15%!
    Was tat der Gesetzgeber? Er half – aber nicht den Geschädigten, sondern den Pensionskassen, die nicht einmal ihre Mindestertragsgarantie von 1,5 % (!) einhalten mussten.
    Dass die Politik ihren Freunden in den Kasinos verpflichtet ist, beweist auch die jüngste Pensionskassengesetz-Novelle: Sie sichert das komfortable Überleben der Pensionskassen auf Kosten der “Berechtigten”. Sie erkennt keine Unvereinbarkeit, wenn Pensionskassen im Eigentum von Banken stehen und diese das Pensionskassen-Management bestimmen. Den Geschädigten verweigert sie jede Entschädigung oder Erleichterung und fesselt sie an die Kasse, selbst wenn es die inkompetenteste oder nepotistischste aller Kassen mit der vergleichsweise schlechtesten “Performance” ist.
    Der Zorn wächst.

  2. Heinz K.

    Wir müssen die Pensionskassen nicht gleich auflassen, aber wir müssen sie und die Politik zwingen, ein zukunftsträchtiges und transparentes Geschäftsmodell aufzustellen.
    Und wir müssen dafür kämpfen, daß die bereits arg geschädigten Pensionsempfänger die Wahlmöglichkeit bekommen, sich entweder für das volle Vorwegsteuermodell mit anschließender Steuerfreiheit oder für die Auszahlung des persönl. Deckungskapitals nach Abzug der Steuer zu entscheiden !

    Und wir müssen weiters der Finanzministerin klarmachen, daß es nicht die geringste Chance gibt, mit dem dzt. vorliegenden Modell bis zu 900 Mio. für das Budget lockerzumachen. Ich verstehe überhaupt nicht, wie es der Pensionskassenlobby möglich war, den BMF-Experten solche “Lösungen” aufs Auge zu drücken.
    Es muß offensichtlich eine gut funktionierende Verflechtung zwischen PKen und politischen Entscheidungsträgern geben. Der aktuelle parlamentarische
    U-Ausschuß sollte sich vielleicht noch einige Termine freihalten !

    Am 28.3. soll der Nationalratsbeschluss erfolgen – wir haben also nicht mehr viel Zeit, die Politiker mit massiven Protestschreiben einzudecken !

    LG H.K.

  3. A. Posch

    Es müssen die noch “Aktiven” Pensionskassen(berechtigten)geschädigten mehr über das Thema aufgeklärt werden. Ich erfahre bei Gesprächen immer wieder dass das PK-Problem einfach nicht richtig wahr genommen wird und daher das Potential betreffend Volksbegehren noch sehr hoch ist. Der Betriebsrat der Unternehmen müsste mehr Informationen an die Mitarbeiter zur Verfügung stellen.
    Den Politiker ist unser Problem völlig egal, wichtig sind die Absicherungen ihrer Machtposition, daher sollte man noch viel stärker auf das Wählerpotential der Pensionskassenberechtigten hinweisen.
    Zukünftige Aktionen müssen, natürlich im gesetzlichen Rahmen, daher aggressiver werden.

  4. Das nun schon jahrelange Bemühen um eine “Lösung” führt doch ganz offensichtlich zu keinem Ergebnis! Daher bin ich 100%ig für die Auflösung der Pensionskassen und Auszahlung des noch vorhandenen, sehr stark geschrumpften Deckungskapitals mit geringster Steuerbelastung bzw. Abzugsmöglichkeit der mir schon erwachsenen Verluste von der noch anfallenden Steuer (1/2-Steuersatz). Schließlich gibt es ja noch immer die sog. Gruppenbesteuerung – Verluste im Ausland sind in Österreich steuerlich absetzbar – und dies auch bei dubiosen Auslandsinvestitionen!

  5. Ing. Helmut Gföller

    Das Pensionskassengesetz wurde von einer schwarz-blauen Regierung als Fötus
    aus der T aufe gehoben und als “großer Wurf”und “dritte Säule” propagiert. In
    Wahrheit dient es nur Lobbyisten und Spekulanten, welche dieses Gesetz zu ih-
    rem Gunsten ausnützen. Die Risiken whließlich wurden ausschließlich zu Lasten
    der Leistungsberechtigten verschoben. Mit Hilfe der Gewerkschaft wurde uns im
    Jahr 2000 der Übertritt in eine Pensionskasse als “zukunftssicher” vergegaukelt
    und das Unternehmen, fürdas wir Jahre lang mit Idealismus gearbeitet haben,
    hat uns wie rechtlose Sklaven an die Pensionskasse verschachert. Die Pensions-
    kasse will sich damit “entschuldigen”, dass die ihr seitens des Unternehmen ge-
    stellten Vorgaben “sehr Hart waren”. Sie war aber offensichtlich zu gierig (un-
    moralisch) Bedingungen zum Nachteil der Bezugsberechtigten abzulehnen! Die
    vorgesehene Novelle soll nun das Finanzdesaster , in dem sich die Regierung
    derzeit befindet, abgeändert und das Kapital einer bisher “privilegierten Klasse”
    zum Stopfen von Finanzlöchern dienen. Die nunmehrigen Bedingungen sind äußerst fragwürdig , denn die Politik übt sich, wie das Beispiel Bausparkassen zeigt, im negieren von Verträgen.
    Ing. Helmut Gföller

    • Jupiter

      Der Hinweis auf Schwarz-Blau istunzureichend. Das Pensionskassengesetz stammt aus den 90er-Jahren; mein Arbeitgeber hat mich bereits 1998 in seine Pensionskasse mit meinen damaligen Ansprüchen verschoben. Die SPÖ hat zwar 2005 als Opposition auf Unzulänglichkeiten in den Pensionskassen hingewiesen.
      Nach den schweren Verlusten der zweiten (betrieblichen) und dritten (privaten) Säule der Altersvorsorge im Jahre 2008 hat die SPÖ als führende/soziale Regierungspartei keinen Finger krumm gemacht, um das Problem in den Griff zu kriegen.
      Der ehemalige Innenminister und jetzige Kämpfer für die Senioren, sowie der ehemalige Gewerkschafter der Wiener Gemeindebediensteten und jetzige Sozialminister können die Probleme auch gar nicht nachvollziehen; letzterer hat ohnehin für seine Klientel das Maximum an Altersvorsorge (auf Kosten aller unterprivilegierten ASVG-Angestellten) bis auf weiteres gesichert.
      Allen normalen erwerbstätigen Staatsbürgern sollte aber auch klar sein, dass auch die AG-Beiträge für die Abfertigung NEU, welche von den MitarbeiterVORSORGEkassen veranlagt werden sollten, genauso verzockt werden.

  6. gerhard painer

    Gibt´s wirklich noch Leute, die noch nicht begriffen haben: Pensionen haben auf dem Kapitalmarkt nichts verloren – oder wieviele Krisen im 2-Jahresabstand braucht´s noch ? Also: her mit der Marie und Pensionskassen auf den Müll !!

  7. ingrid.sadlo-sazma

    ich ersuche alle beteiligten, besonders die politiker, eine demoktatische loesung zu ermoeglichen und dem buerger die moeglichkeit zu geben sich frei zu entscheiden ueber sein eigentum frei zu verfuegen. bedeuted : kapital aus der pk auzahlen lassen oder nicht.verdient haben die pks bereits in der ansparphase genug. behalten sie doch bereits in der ansparphase 1% der einzahlung und eine managmentfee welche ich nur schaetzen kann ca. 5-6 %, da ich auf meine anfrage, wie hoch diese sei, bis heute keine antwort erhalten habe. verloren von meinem kapital habe ich in den letzten jahren etwa 40000,– euro. daher wuensche ich mir mein kapital selbst zu managen.
    nach dem motto “stopp der gesetzlichen enteignug meines kapitals”
    ingrid sadlo-sazma

  8. Heinz K.

    Da bis jetzt so gepfuscht wurde und ich keinerlei Einfluss auf die weitere Pfuscherei der Pensionskassen Verantwortlichen habe, ziehe ich eine Abschaffung der Pensionskasse und Ausbezahlung vor.

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