
Der österreichische Kapitalmarkt hat sich in den letzten 10 Jahren sehr gut entwickelt. Kaufkraftbereinigt erzielten die Anleger Wertzuwächse von 21 % (österr. Sekundärmarktrendite) bis 33 % (ATX der Wiener Börse). Im selben Zeitraum mussten die Pensionskassen-Berechtigten Einbussen von ca. 5 % hinnehmen. (Beispiel: ausgewogene VRG der größten österreichischen Pensionskasse).
Wenn Sie uns die Performance-Daten Ihrer VRG von 2002 bis 2011 senden (an office@stoppdempensionskassenflop.at mit Angabe Pensionskasse und VRG), dann erweitern wir den Vergleich auch auf Ihre VRG!
Die Rechnung für die desaströse Veranlagungspolitik der Pensionkassen bezahlen einzig und allein die Pensionskassen-Berechtigten. Bei den 700.000 aktiven Anspruchs-Berechtigten sinkt das Deckungskapital kaufkraftbereinigt um ca.5 %. Die 70.000 Leistungs-Berechtigten mussten bis jetzt Pensionskürzungen je nach Rechnungszins und Pensionsdauer von 30 bis 70 % hinnehmen. Betroffen von den Pensionskürzungen sind alle Pensionskassen-Pensionisten und nicht nur solche mit einem höheren Rechenzins, wie von den Pensionskassen immer wieder behauptet wird!
> Beispiel: franz holzer, ein valida AG betreuter - Brief an die Valida-Pensionskasse
Eines haben unsere Beispiele gemeinsam: die hohen Pensionsverluste.
Und das obwohl die Pensionskassen laut eigenen Angaben eine durchschnittliche Performance von fast 6 % erwirtschaften! Es ist halt ein Unterschied, ob man von einer guten Performance erzählt oder sie auch tatsächlich erzielt:
> Pensionist Rechenzins 3,5 % - Pension seit 2004
> Pensionist Rechenzins 5,0 % - Pension seit 2008
> Pensionist Rechenzins 6,5 % - Pension seit 1998
> Aktiver Rechenzins 5,5 % - Pension ab 2016
> Aktive Rechenzins 3,5 % – Dienstgeberbeiträge ruhen
Noch schlimmer ist es um die Zukunft bestellt. Den Pensionskassen ist es schon in guten Börsenjahren nicht gelungen, Erträge zu erwirtschaften. Das lässt für die zu erwartenden unsicheren Zeiten noch Schlimmeres befürchten.
Die lange erwartete Novelle des Pensionskassengesetzes bringt den Betroffenen überhaupt nichts.
> PKG-Novelle – ein Flop - Reaktionen, Stellungnahmen Politiker…
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Ich bitte das zu berichtigen damit ich und meine Leute das Unterschreiben können.
Danke
Gabriela Friedberger
Der hohe Rechnungszins hat zwar jetzt wenig Auswirkung, der Dienstgeber hat sich damit aber sehr viel bei den Übertragungen erspart, hier wurden wir von unserem Betriebsrat über den Tisch gezogen.
Zur Zeit ist mein Gerichtsverfahren gegen den ex-Arbeitsgeber wegen
ungenügender Info bei der Übertragung an die PK beim OGH.
Das OLG Wien hat mir recht gegeben.
Ich habe mit weiteren 10 ehemaligen Führungskräften die BTV (Bank für Tirol und Vorarlberg AG) und die VBV geklagt. Gestern hat der Richter in 1. Instanz das Verfahren geschlossen. Urteil erwarten wir noch im 1. HJ. Klagsgrund offensichtlich wie bei Ihnen. Daher würde ich mich gerne mit Ihnen austauschen. Bitte um Kontaktaufnahme mit mir.
hallo,
mit unterstützung der arbeiterkammer in wien haben 3 unserer ehem. mitarbeiter ihre klagen gegen den arbeitgeber wegen fehlender information über ein veranlagungsrisiko und potentielle pensionskürzungen gewonnen. der arbeitgeber hat gegen das urteil berufen, wobei die berufung abgewiesen wurde. der arbeitgeber wurde zum ersatz des schadens verurteilt.
in diesem zusammenhang siehe auch meinen kommentar auf der homepage der initiatoren des volksbegehrens.
wenn sie weitere informationen benötigen, lassen sie mir das wissen, so dass ich ihnen meine tel.nr. mitteilen kann. evtl. können wir auch nach absprache via skype telefonieren.
mfg
dieter frühwirth
Um die Geldvernichtungsmaschine zu stoppen, wäre es am besten, wenn wir die Gelder ausbezahlt bekämen. Weitere Einzahlungen könnten zwar von den Firmen getätigt werden, jedoch müßte jeder Mitarbeiter sein eigenes Pensionskonto haben und selbst bestimmen können, wie die Veranlagung getätigt werden kann, Ob konservativ oder eher progressiv bis sehr riskant.